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CDU Saarlouis will nachhaltige Lösung der Tauben- und Rattenproblematik

today28. Juni 2021 145

Hintergrund
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Der CDU Ortsverband Saarlouis-Innenstadt ist entschlossen die Probleme durch Schädlinge, insbesondere Ratten und Tauben in der Innenstadt nachhaltig zu beseitigen. „Viele Anwohner, Wohneigentümer und Gewerbetreibende im Innenstadtbereich von Saarlouis beklagen sich vermehrt über verschmutzte Gebäude und Innenhöfe, die durch Taubenkot verursacht wurden. Auch Denkmäler und Grünanlagen, wie beispielsweise der Saarlouiser Saaraltarm, sind im Stadtgebiet davon betroffen“, so Stefanie Rupp vom Vorstand des Ortsverbandes.

Das Anbringen von Gitterdrähten, wie jüngst unter der Brücke der Holtzendorffer Straße am Saaraltarm geschehen, verlagern jedoch lediglich die Probleme, lösen sie aber nicht vollständig. Schäden durch eine hohe Populationsdichte von Ratten sind ebenfalls immer häufiger zu beobachten: Löcher auf dem Großen Markt, besiedelte Bäume, Schäden an Fahrzeugen und Stromkästen zeugen davon.

Julie Levacher, betroffene Anwohnerin und CDU-Vorstandsmitglied: „Es ist zwingend geboten, dass die Stadtverwaltung tätig wird, um eine tierschutzgerechte und nachhaltige Lösung zu finden, die die
vorliegenden Probleme eindämmt und somit die Verschmutzung von Gebäuden sowie die Gesundheitsgefahren von Besuchern und Anwohnern im Innenstadtbereich auf ein Mindestmaß reduziert.“

Foto-Quelle: CDU Saarlouis

Im Sinne des Tierschutzes ist eine der effektivsten Maßnahmen hierzu ist die Errichtung betreuter Taubenschläge. Diese dienen dazu, den Stadttauben eine artgerechte Wohn- und Brutfläche zu ermöglichen und haben den Vorteil, dass die umliegenden Dächer, Balkone und Innenhöfe nicht mehr durch den Taubenkot verschmutzt werden und der Kot zugleich zentral entfernt werden kann. Zudem bietet es die Möglichkeit, die gelegten Taubeneier durch Gips-Attrappen zu ersetzen, um die Population kontrolliert einzugrenzen. Gleichzeitig wird den Tieren ein artgerechtes Futter und Wasser zur Verfügung gestellt, sodass diese gesund bleiben und nicht etwa durch fehlende Nahrungsquellen, den Müll aus Eimern fressen und dadurch auch eine erhebliche Gesundheits- und Seuchengefahr für den Menschen darstellen können.

Die gegenwärtig betriebenen Taubenhäuser stellt die CDU in Frage, da keine Minimierung der Populationen sichtbar ist. „Eine Neukonzipierung der Taubenhäuser und der kontrollierten Brutplätze muss daher erarbeitet werden, wilde Brutplätze konsequent geschlossen und Ausweich-Brutplätze unattraktiv gemacht werden. Die langfristige Regulierung wird dazu führen, dass die Taubenbestände kleiner und gesünder würden“, so Stefanie Rupp weiter.

Die hohen Populationsdichten kommen durch das hohe Nahrungsangebot zustande, insbesondere durch Fütterung (Tauben), bzw. durch die Vielzahl privater und öffentlicher Müllbehältnisse (Ratten). Besonders ärgerlich in den Augen der CDU, dass oftmals private Müllbehältnisse etliche Tage vor der Leerung draußen abgestellt werden. „Überall im Stadtkern und gerade in der Bibelstraße und Weißkreuzstraße ist dies zu beobachten, was die hohe Dichte an Ratten wohl erklärt,“ so Ute Mücklich-Heinrich, ansässige Gewerbetreibende und Mitglied im Vorstand. „Eine Lösung des Müllproblems ist der Schlüssel zur Minimierung der Rattenpopulation“, so Mücklich-Heinrich weiter.

Foto-Quelle: CDU Saarlouis

Durch die Schäden an privaten und öffentlichen Gebäuden, sowie die aufwendigen Investitionen und kostenintensiven Reinigungen, besteht dringender Handlungsbedarf. „Wir werden als CDU-Stadtratsfraktion das Thema einbringen, um gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein nachhaltiges und vor allem erfolgreiches Konzept zur Regulierung der Tauben- und Rattenpopulationen zu erreichen, damit die Tiere nicht mehr als Schädlinge erachtet werden“, so der Ortsvorsitzende und Geschäftsführer der CDU-Stadtratsfraktion Carsten Quirin.

Geschrieben von: Marius Erkel

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