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Neues Online-Portal für Weiterbildung geht im Saarland an den Start

today31. Mai 2021 112

Hintergrund
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Saarbrücken. Beschäftigte und Unternehmen dabei unterstützen, die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt zu meistern: Mit diesem Ziel startet die Neuauflage des Online-Portals für Weiterbildung im Saarland. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger stellte das Portal gemeinsam mit Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und Thomas Otto, dem Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer, bei einem Pressetermin am Montag, 31. Mai, im Atrium – Haus der Wirtschaftsförderung vor.

Unter www.weiterbildungsportal.saarland erhalten alle Interessierten einen umfassenden Überblick über das regionale Angebot an Weiterbildungsveranstaltungen, entsprechende Förderprogramme, Beratungsstellen, Kontaktpersonen und vieles mehr. Das transparente und bedienungsfreundliche Angebot richtet sich insbesondere an Arbeitnehmer:innen, Betriebe sowie Anbieter von Weiterbildungskursen.

Beim Startschuss des Online-Portals hob Ministerin Rehlinger die Vorteile der beruflichen Weiterbildung hervor: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens. Um in den Zeiten des technologischen und organisatorischen Wandels wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Beschäftigten gut ausgebildet sein. Arbeitsplätze sichern und unternehmerischen Erfolg gewährleisten sind zwei Seiten derselben Medaille. Der Schlüssel dazu liegt in der Qualifizierung. Für Unternehmen bedeutet sie den Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit, für Beschäftigte stärkt Weiterbildung nicht nur ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern trägt auch zur persönlichen Weiterentwicklung bei“, so Rehlinger.

Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot ergänzte: „Bildung eröffnet Chancen und Perspektiven. Das gilt für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Auf dem Weg aus der Corona-Krise ist gerade auch die Weiterbildung für Erwachsene wichtig. Sie ist ein zentraler Baustein im Konzept des lebenslangen Lernens. Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer, Weiterbildungsinteressierte und Unternehmen brauchen einen möglichst niedrigschwelligen und guten Zugang zu bestehenden Weiterbildungsangeboten. Weiterbildungsträger müssen ihre Angebote möglichst unkompliziert und übersichtlich präsentieren können. Dafür brauchen sie eine attraktive Plattform. Diese zentrale Stelle, an der wir Angebot von und Nachfrage nach Weiterbildungen jetzt noch besser zusammenbringen, ist unser neues Weiterbildungsportal.“

Thomas Otto, Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer, sagte den Journalisten: „Weiterbildung ist der entscheidende Schlüssel, um den Strukturwandel und die damit einhergehende Transformation aktiv und im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. Sie eröffnet bei den heute schon erkennbaren Veränderungen an den Arbeitsplätzen der Beschäftigten Chancen und bietet Schutz. Das Saarland liefert hier allerdings bisher nicht die besten Zahlen. Bei uns nehmen lediglich 7,9 % der Beschäftigten im Alter von 25 bis 64 Jahren an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teil. Im Bundesschnitt sind es 8,3 % und der EU-Durchschnitt liegt bei 11,1 %.

Wir brauchen eine neue Weiterbildungskultur im Land. Mit dem neuen Weiterbildungsportal wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, den Beschäftigten den Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen und -förderungen zu erleichtern. Durch gebündelte Informationen zu Fördermöglichkeiten, gezielter Kurssuche, einer virtuellen Weiterbildungsberatung und verschiedenen Themenportalen, die Weiterbildung in Zukunftsbranchen in den Fokus rücken und so ein gutes Morgen für das Saarland und die hier Beschäftigten gestalten.“

Konzipiert und finanziert wird das Portal im Rahmen einer Kooperation zwischen der Arbeitskammer mit den beiden für Weiterbildung zuständigen Ministerien. Das Wirtschaftsministerium beteiligt sich in der ersten Stufe mit 50.000 Euro an den Kosten für den Aufbau des Portals. Das Bildungsministerium übernimmt die Kosten in Höhe von insgesamt 47.000 Euro für die qualitative Verbesserung und Fortentwicklung der Weiterbildungsdatenbank. Die Arbeitskammer stellt für die Projektleitung und Prozesssteuerung rund 48.000 Euro zur Verfügung.

Geschrieben von: Marius Erkel

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