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Welt-Down-Syndrom-Tag: Sozialministerin ruft zur Würdigung der Unterschiede auf

today21. März 2021 40

Hintergrund
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Saarbrücken. Sozialministerin Monika Bachmann ruft am Internationalen Welt-Down-Syndrom-Tag dazu auf, die Unterschiede zu würdigen sowie das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit für die Belange von Menschen mit Trisomie 21 zu schärfen.

„Wir wollen das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit der Gesellschaft für die Belange von Menschen mit Down-Syndrom schärfen, die Lebenssituation nachhaltig verbessern, indem wir zum Beispiel inklusive Lebensräume schaffen und damit langfristig alle Barrieren beseitigen, mit denen Menschen mit Down-Syndrom leider immer noch tagtäglich konfrontiert sind. Es gilt, die UN-Konvention im Saarland mit Leben zu füllen, nur so kann es uns gelingen, die Inklusion in allen Bereichen der Gesellschaft voranzutreiben“, erklärt Sozialministerin Monika Bachmann.

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Dazu erklärt Prof. Rohrer: „1866 beschrieb John Langdon Down über eine besondere Gruppe der geistig Behinderten in Earlswood: „Es gibt eine Gruppe von Patienten, die sich ähneln – und sich darin von den anderen Patienten unterscheiden. Aber was sie können und was sie lernen ist sehr verschieden.“ Die meisten Ärzte glaubten damals: Menschen mit geistiger Behinderung können nichts lernen. John Langdon Down war sich sicher: dass das nicht stimmt. Er arbeitete auch später daran in Normansfield und konnte zeigen, dass einige Menschen mit Down-Syndrom ein Leben lang lernfähig sind.“

„Teile Gutes 21“ lautet das Motto der diesjährigen Aktion des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters, international heißt es „CONNECT“. Und unter diesen Slogans machen zahlreiche Personen, Organisationen sowie politische Akteure mit diversen Aktionen auf die Belange der Menschen mit Down-Syndrom aufmerksam.

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Der Welttag des Down-Syndroms soll auch der Aufklärung und Information dienen. „Auch in diesem Jahr soll der Tag trotz der Pandemie zelebriert werden. Denn nicht nur die alten und schwachen Menschen, auf die wir in dieser schwierigen Zeit besonders Rücksicht nehmen wollen, gehören wie selbstverständlich zu unserer Gesellschaft. Menschen mit Trisomie 21, Autismus oder anderen Behinderungen bedeuten Vielfalt und Diversität – sie machen unsere Gesellschaft bunt, heterogen, einzigartig und komplett. Und jeder, der dazu gehört – ob mit oder ohne eine Behinderung – soll gleichberechtigt und selbstbestimmt ein erfülltes Leben leben dürfen!“, betont Gesundheitsministerin Bachmann abschließend.

Hintergrund:

Seit 2006 findet jährlich am 21. März der Welttag der Menschen mit Down-Syndrom statt. Das Datum greift das Besondere auf, was alle Personen mit diesem Syndrom (Trisomie 21) teilen: Im Bauplan ihrer Körperzellen kommt das 21. Chromosom dreimal – statt nur zweimal – vor und beeinflusst vieles im Leben.

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Etwa sieben Millionen Menschen mit Down-Syndrom gibt es auf der Welt. Der 21.03. ist jedes Jahr der Tag, an dem sie auf ihre Belange aufmerksam machen und gesellschaftlich wahrgenommen werden. Weitere Informationen zu zahlreichen Aktivitäten des diesjährigen Welt-Down-Syndrom-Tags finden Sie unter folgendem Link: https:// www.teile-gutes21.de/

Zu Professor Rohrer:

Tilman R. Rohrer ist pädiatrischer Endokrinologe und Professor für Pädiatrie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. Er ist ein ausgewiesener Spezialist für Hormonkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen und für die klinische Versorgung von Menschen mit Down-Syndrom und anderen genetischen Syndromen.

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Foto-Quelle: Tom Gundelwein / saarl. Gesundheitsministerium

Geschrieben von: Marius Erkel

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