Corona

Empirische Befragung von Kindern und Jugendlichen im Saarland: Jugend meist Einverstanden mit der Corona-Politik

today25. Februar 2021 399

Hintergrund
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Saarbrücken. Familienministerin Monika Bachmann hat heute im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz die Forschungsergebnisse einer empirischen Befragung von Kindern und Jugendlichen im Saarland zur Corona-Krise und zu weiteren jugendpolitischen Themen vorgestellt.

„Gerade die Kinder und Jugendlichen mussten in den letzten Monaten viel verzichten. Sie konnten keine Freunde sehen, nicht zur Schule oder in den Kindergarten gehen und auch nicht zum Sport. Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz und besondere Förderung, das war und ist mir auch weiterhin ein großes Anliegen“, betonte Bachmann. „Deshalb war es uns wichtig, junge Menschen direkt zu befragen. Wir möchten beispielsweise wissen, wie Jugendliche die Corona-Pandemie erleben, was ihre Wünsche, Sorgen oder Nöte, aber auch ihre Erwartungen für die Zukunft an die Politik, sind.

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An der empirischen Befragung zu insgesamt 10 großen jugendpolitischen Themenbereichen haben rund 1.700 Jugendliche und junge Erwachsene teilgenommen. Sie reflektieren die Meinungen, Sichtweisen und Wünsche der jungen Menschen im Saarland. Die Befragung fand in der Zeit von September bis November 2020 statt, also in einer Zeit, in der in den Schulen zum Teil wieder Präsenzunterricht stattfand und die Kontakteinschränkungen nach dem ersten Lockdown im März wieder weitgehend aufgehoben waren.

„Die Auswertungen liefern sehr aktuelle Einblicke, zum Teil auch Ergebnisse, die überraschend sind. In der Gesamtbetrachtung spiegeln die Ergebnisse vor allem ein sehr positives Bild der Grundhaltungen der saarländischen Jugend wider“, so Bachmann.

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Die Ergebnisauswertungen gliedern sich in 10 Themenbereiche: „Die Corona-Krise aus Sicht der Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, „Digitales und neue Medien“, „Was beschäftigt die saarländische Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute für ihre Zukunft?“, „Umgang mit familiären/ persönlichen Problemen“, „Freizeit und Mobilität“, „Mitbestimmung und Partizipation“, „Freiwilligendienste und ehrenamtliches Engagement“, „Religion, Werte und Politik“, „Europa und Interkulturalität“ sowie „Migration und Einwanderung“.

Die Befragung der jungen Menschen erfolgte im Rahmen der Erstellung des 5. Kinder- und Jugendberichts für das Saarland. Die Ergebnisse sind ab morgen unter www.soziales.saarland.de zu finden.

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Geschrieben von: Marius Erkel

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