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ZKE: Müll nicht über die Toilette entsorgen!

today10. Februar 2021 89

Hintergrund
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Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) bittet Bürgerinnen und Bürger, Müll nicht über die Toilette zu entsorgen. Abfälle wie beispielsweise Feuchttücher und Textilien verfangen sich regelmäßig in Pumpen und Rohren und schädigen Hausanschlussleitungen sowie die öffentliche Kanalisation. In den vergangenen Tagen führte der ZKE wegen der falschen Müllentsorgung aufwändige Reparatur- und Reinigungsarbeiten an Pumpwerken in den Straßen „Heinrichshausweg“ und „Kirschheck“ in Malstatt, „Harthweg“ in St. Arnual sowie in der Weiherstraße in Jägersfreude durch.

„Ausfälle von Pumpwerken führen zu hohen Kosten und einem intensiven Einsatz von Personal, das während der Corona-Pandemie eine sichere Abwasserentsorgung in Saarbrücken gewährleistet. Indem alle Bürgerinnen und Bürger ihren Abfall richtig entsorgen, schützen sie das für die öffentliche Daseinsvorsorge wichtige Kanalnetz“, erklärt Iris Conrath, Abteilungsleiterin Grundstücksentwässerung beim ZKE.

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Kann der ZKE die Beeinträchtigungen der Pumpwerke auf bestimmte Haushalte im Einzugsgebiet der Abwasseranlagen zurückführen, müssen diese für die Reparaturkosten aufkommen. Werden keine Verursacher festgestellt, betreffen die Schäden am öffentlichen Kanalnetz alle Gebührenzahlenden. Kosten für defekte Hausanschlussleitungen auf Privatgrundstücken übernehmen die Hauseigentümerinnen und -eigentümer oder Mieterinnen und Mieter.

Abfälle gehören nicht in die Toilette

In die Toilette gehören nur Toilettenpapier und Putzwasser. Die meisten Feuchttücher bestehen aus Kunststoffen und sind daher reißfest und nicht kompostierbar. Genauso wie Textilien, Medikamente, Hygieneartikel, Fette und Speisereste, die ebenfalls die Kanäle schädigen, gehören sie in den Restmüll. Alte Textilien können außerdem in Sammelcontainern entsorgt oder bei gemeinnützigen Kleiderkammern abgegeben werden. Stoffe wie Farben, Lacke oder Chemikalien nimmt das Ökomobil in den ZKE-Wertstoffzentren entgegen.

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Geschrieben von: Marius Erkel

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