Neunkirchen

Nach „Schneechaos“ in Neunkirchen: Unzufriedenheit nicht an ZBN-Mitarbeitern auslassen

today25. Januar 2021 768

Hintergrund
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Neunkirchen. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen des Kreisverbandes Neunkirchen in der SPD, kurz AfA, zeigt sich empört über die Äußerungen aus Teilen der CDU-Stadtratsfraktion auf der vergangenen Stadtratssitzung der Kreisstadt Neunkirchen.

„Seit vielen Jahren gab es wieder richtigen Schnee. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zentralen Betriebshofs der Kreisstadt Neunkirchen haben mit vereinten Kräften versucht über die Schneemengen Herr zu werden. Dabei muss aber sowohl die personelle Situation, als auch die Größe der Kreisstadt Neunkirchen und ihrer Ortsteile bedacht werden.“, so der Vorsitzende der AfA Neunkirchen Daniel Deckarm.

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Die Mitglieder der AfA betonen, dass es richtig sei, dass auch Hauptstraßen zum Teil noch nicht zum Start des Berufsverkehrs geräumt gewesen seien. Die Schuld liege aber nicht bei den Angestellten, die bereits um 2Uhr nachts mit dem Räumen des Schnees begonnen haben und in dieser Ausnahmesituation über die eigenen Grenzen und reguläre Arbeitszeit hinaus gearbeitet haben. Die Situation als „Schneechaos“, „peinlich“ und „erschreckend“ zu bezeichnen, wie die CDU-Abgeordnete Julia Albert, würdigt nicht das Engagement der Menschen, die trotz der Pandemie arbeiten und unser System am Laufen halten.

Bedauerlich seien auch die Anfeindungen in den Sozialen Medien, die immer weiter zunehmen. Die Angestellten des ZBN sind nicht schuld, wenn die Straßen nicht schnell genug geräumt werden können. Die Busfahrer und Busfahrerinnen können nichts dafür, wenn der ÖPNV wegen der Wetterlage eingestellt werden muss. Die Müllwerkerinnen und Müllwerker sind nicht dafür verantwortlich zu machen, wenn noch nicht alle Haushalte eine gelbe Tonne erhalten haben.

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Die Begründungen sind oft komplexer und die Schuld nicht bei den Arbeitnehmerinnen zu suchen. Statt die teils verständliche Unzufriedenheit an den Mitarbeitern auszulassen und auf diese zu projizieren, wäre es viel hilfreicher, mit etwas Verständnis und konstruktiver Kritik an die gewählten Mandatsträger und Mandatsträgerinnen heranzutreten, diese können oft weiterhelfen.

Zum Hintergrund: Die AfA Neunkirchen ist die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD und versteht sich selbst als Interessenvertretung für Arbeitnehmer*innen.

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Foto-Quelle: Neunkirchen.de

Geschrieben von: Marius Erkel

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