Corona

Saarländischer Home-Office-Gipfel: Kontaktvermeidung maximal ausschöpfen, mobiles Arbeiten ermöglichen

today21. Januar 2021 258

Hintergrund
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Saarbrücken. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat sich bei einem Home-Office-Gipfel mit Unternehmen, Verbänden, Kammern und Gewerkschaften über die Potenziale von mobilem Arbeiten oder Home-Office zur Bekämpfung der Pandemie ausgetauscht.

Rehlinger: „Wir müssen die Kontaktvermeidung maximal ausschöpfen. Dazu kann das Arbeiten von zu Hause, wo immer es möglich ist, beitragen. Alle, die können, sollten im Home-Office arbeiten, auch um die zu schützen, bei denen das nicht geht. Das ist am Ende also auch Solidarität zum Beispiel mit Pflegekräften, die eine solche Möglichkeit nicht haben“. Gleichzeitig gelte es, die Schutzmaßnahmen in den Betrieben selbst strikt umzusetzen.

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Rehlinger lobte, dass die Ministerpräsidentenkonferenz sich auf eine verbindlichere Regelung durch eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums geeinigt habe. Diese Verordnung ist bereits heute im Bundeskabinett beraten worden. „Arbeitgeber sind in der Pflicht, mobiles Arbeiten zu ermöglichen oder – wo es aus zwingenden Gründen nicht möglich ist – dies auch zu begründen. Wir appellieren an Unternehmen, aber auch an die Beschäftigten, die Möglichkeiten zu nutzen.“

Beim Gipfel wurden sehr positive Erfahrungen einiger Unternehmen erörtert, aber auch Hindernisse. Ministerin Rehlinger hat den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz hervorgehoben, die Abschreibungsmöglichkeiten für notwendige Anschaffungen wie Laptops zu verbessern. Dies sei eine konkrete Hilfe, Home-Office auch möglich zu machen. „Eine der großen Herausforderungen bleibt bundesweit aber die Bandbreite und die Verfügbarkeit von schnellem Internet, auch in der Inhouse-Verkabelung – ganz besonders auf dem Land“, so Wirtschaftsministerin Rehlinger.

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Innenminister Klaus Bouillon hat das Thema Home Office im öffentlichen Dienst dargestellt und auf die Anstrengungen bei Land und Kommunen hingewiesen. Der für Arbeitsschutz zuständige Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost hat in der Debatte angeboten, für branchenspezifische Nachfragen zur Verfügung zu stehen.

Geschrieben von: Marius Erkel

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