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Gemeinde Nalbach erhält Zuschüsse für neue Gewerbeflächen

today17. Januar 2021 156

Hintergrund
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Nalbach. Den Strukturwandel in der Saarwirtschaft fördern und vorantreiben – das bleibt auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ein wichtiges Ziel von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Dass die Zuschüsse auch weiterhin die saarländischen Kommunen erreichen, zeigt sich in Nalbach. Die Ministerin hat der Gemeinde eine Zuwendung in Höhe von rund 617.000 Euro für die Erschließung des Gewerbegebietes „Primsaue II“ zugesagt.

„Auch wenn uns Corona zurzeit vor zahlreiche Herausforderungen stellt: Wir müssen den Strukturwandel in der saarländischen Wirtschaft weiter vorantreiben. Es wird eine Zeit nach der Pandemie geben, und dann wollen wir gut aufgestellt sein – beispielsweise, indem wir ansiedlungswilligen Unternehmen passende Gewerbeflächen anbieten können. In Nalbach machen wir das, indem wir das Gewerbegebiet ‚Primsaue II‘ jetzt sukzessive vergrößern. Neue Unternehmen bringen dort nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern auch Wertschöpfung.“

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Das Plangebiet des neuen Gewerbegebiets hat eine Bruttofläche von ca. 3,7 ha, wovon rd. 1,9 ha vermarktet werden können. Die Maßnahme umfasst zwei Teilabschnitte: Zum einen die Neuerschließung des eigentlichen Plangebietes „Primsaue II“ und zum anderen die Verlegung der im Süden unmittelbar an das Gebiet angrenzenden Eisenbahnstraße.

Mit den Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet wurde bereits im Sommer 2018 begonnen. Neben der eigentlichen Bauflächenherrichtung werden nun Straßenbauarbeiten durchgeführt sowie die erforderliche Ver- und Entsorgungsinfrastruktur errichtet.

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„Ohne den Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, wäre es der Gemeinde nicht möglich gewesen, dieses Gewerbegebiet zu erschließen. Für die Zukunft der Gemeinde Nalbach ist sie existenziell wichtig, da neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Bürgermeister Peter Lehnert.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich einschließlich Grunderwerb auf rd. 4,1 Mio. Euro. An diesen Kosten beteiligt sich das Land mit 70 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit der nunmehr bewilligten 3. Finanzierungsrate in Höhe von rund 617.000 Euro kann ein Bauvolumen von ca. 1 Mio. Euro finanzieren werden. Die Mittel werden aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der regionalen Beschäftigungslage und der Wirtschaftsstruktur bereitgestellt.

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Foto-Quelle: Oktobersonne (CC BY-SA 4.0)

Geschrieben von: Marius Erkel

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