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Strafanzeige gegen Verantwortliche des Homburger Bauamts wegen Erschließungsstraße „An der Remise“

today5. Januar 2021 218

Hintergrund
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Homburg. Die Verlängerung der Erschließungsstraße für das Industriegebiet „An der Remise“ könnte strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen des Straßenbaus haben. Von der Stadtverwaltung wurde inzwischen Strafanzeige erstattet. Laut dem SR soll es sich hierbei um Personen aus dem Homburger Bauamt handeln.

Bereits in 2017 wurde die Erschließungsstraße um 80 Meter verlängert. Offenbar geschah dies auf Veranlassung des städtischen Bauamts, ohne zuvor den zuständigen Ausschuss im Homburger Stadtrat zu informieren. Durch diese eigenmächtige Entscheidung entstanden für die Stadt Homburg zusätzliche 500.000 Euro Kosten.

Ein Controller des Homburger Bürgermeisters Michael Forster im Bauamt kam letztlich auf die Spur des Vorgangs. Die Rechnungen für den Bau der Verlängerung wurden dabei scheinbar gestückelt, um nicht durch zu große Rechnungssummen Aufmerksamkeit zu erregen.

Ebenfalls kritisch: Es gab keine Ausschreibung für die Vergabe der Verlängerung. Stattdessen wurde sie eigenmächtig an die Firma vergeben, die bereits für den Bau des anderen Straßenbereichs zuständig war. Dieser konnte eine verwandtschaftliche Beziehung zum Bauamt nachgewiesen werden, denn der zuständige Bauamtsleiter ist der Vater eines Beschäftigten des Unternehmens. Dieser war zur damaligen Zeit für den Bau der Erschließungsstraße zuständig.

Geschrieben von: admin

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