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Bald geht’s doch zu Netto: Baubeginn am Furpacher Einkaufsmarkt

today7. Dezember 2020 667 1

Hintergrund
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Neunkirchen-Furpach. Die Nachricht passt perfekt in die Adventszeit (lat. Adventus bedeutet „Ankunft“): Netto kommt! Ortsvorsteher Peter Pirrung und sein Stellvertreter Alexander Lehmann freuen sich: „Endlich kommt Bewegung in die Angelegenheit, denn die Furpacher Bürgerinnen und Bürger brauchen dringend wieder eine bessere Nahversorgung.“

Die Bagger sind dabei, das seit Januar 2019 leerstehende Gebäude des ehemaligen Einkaufsmarktes Ruffing am Kohlhofweg einzureißen. Wenn alles gut läuft, könnte der neue Discounter schon Ende des Sommers seine Pforten eröffnen, erklärt die Netto-Gebietsleiterin Expansion, Lesja Karatnik, bei einer Baustellenbesprechung. „Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit, denn manche Gewerke sind bei schlechter Witterung schlichtweg nicht ausführbar,“ schränkt die Innenausbauleiterin der hiesigen Firma Linnebacher Bau, Sibel Klein, ein.

Außerdem kommt es derzeit coronabedingt bei Materialien zu Lieferengpässen. „Manche Firmen sind in Kurzarbeit, so dass Liefertermine nicht eingehalten werden. Das macht das Bauen mittlerweile nicht gerade einfacher und es fällt schwer, den genauen Eröffnungstermin abzuschätzen. Aber wir sind guter Dinge, dass alles zügig fertig wird,“ ist sie sich mit ihrem für den Rohbau zuständigen Kollegen Daniel Wallich einig.

Quelle: Neufang-Hartmuth/Kreisstadt Neunkirchen

Geplant wurde der neue Markt ebenfalls von einem Neunkircher Unternehmen. Mit Carsten und Jürgen Kremp von P3 Architekten & Ingenieure, setzt man auch hier auf lokale Power. Bauherr ist die im CEV Handelsimmobilien GmbH, die bei dem Ortstermin von dem Projektentwickler Uli Hanebeck und von Baumanager Eugenio Beeck vertreten wurde.

Im Januar werden die bestehenden Keller aufgefüllt, Fundamente ergänzt, die Bodenplatte gegossen und mit dem Rohbau begonnen. Bis Netto die Regale einräumen kann, vergehen einige Monate intensiver Bauarbeiten, erläutert Hanebeck.

Mit dem Discounter kommt ein Nahversorger, dessen Hauptgeschäft auf Lebensmitteln liegt. Der Nonfood-Anteil ist im Netto-Sortiment mit ca. 5.000 Artikeln relativ klein. „Wir verkaufen weniger Bedarfsgegenstände, sondern setzen bei Lebensmitteln und Kosmetika mehr auf Markenartikel, haben aber auch Eigenmarken sowie ein gut aufgestelltes Bio-Sortiment,“ erläutert Lesja Karatnik. „Außerdem setzen wir stark auf Mehrwegartikel- ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.“

Im Geschäft wird es auch frisch aufgebackenes Brot, Fleisch- und Wurstwaren in Selbstbedienung, Molkereiprodukte, Konserven, Süßwaren und Getränke geben. Im Vorkassenbereich wird überdies eine Backshop-Filiale mit kleinem Stehcafé der lokalen Bäckerei Ziegler AG entstehen.

Ziel ist es, so schnell wie möglich zu eröffnen, da sind sich alle Protagonisten einig – und die Furpacher Bürgerinnen und Bürger sowieso. „Für sie schließt sich dann endlich wieder eine schmerzliche Versorgungslücke im ansonsten gut aufgestellten Stadtteil,“ freut sich auch Oberbürgermeister Jörg Aumann über die Neuansiedlung.

Geschrieben von: admin

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