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Heinz Becker-Bühnenoutfit dauerhaft im Historischen Museum Saar

today2. Dezember 2020 61

Hintergrund
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Saarbrücken. „Alle Jahre wieder“ heißt die kultige Weihnachtsfolge der beliebten Fernsehserie „Familie Heinz Becker“. Und wenn auch die diesjährige Weihnachtszeit ganz anders sein wird, als wir es gewohnt sind, wird für viele zumindest die alljährliche Suche nach der „Christbaamspitz“ als Weihnachtsritual erhalten bleiben. Schließlich ist „Weihnachten reine Nervensache“, wie Heinz Becker alias Gerd Dudenhöffer am Ende der Folge betont.

Seit 1980 tritt der in Bexbach geborene Dudenhöffer nicht nur vor der Kamera, sondern auch auf der Theaterbühne als kleinkarierter Spießbürger Heinz Becker auf und gibt seinen Senf auch zu Themen, die fern seines eigenen, saarländischen Mikrokosmos liegen: von zweifelhaften Handwerker-Tipps über Steuerverschwendungen bis hin zum alltäglichen Stammtischgerede.

Quelle: Historisches Museum Saar, André Mailänder

Dabei sollen zudem Grenzen der politischen Korrektheit überschritten und augenscheinliche Tabus gebrochen werden: „In meinen Bühnenprogrammen versuche ich durch Übertreibungen und überspitztes Darstellen, genau auf unsere wunden Punkte hinzuweisen. Im Grunde genommen ein ureigenes Prinzip der Satire“ verriet Dudenhöffer gegenüber dem Historischen Museum Saar.

Quelle: Historisches Museum Saar, André Mailänder

So unstreitbar, wie die Weihnachtsfolge von „Familie Heinz Becker“ für die meisten zum festen Ritual an Weihnachten gehört, so sicher war auch die Entscheidung des Historischen Museums Saar, Gerd Dudenhöffer 2017 in die Liste und insbesondere auch die Ausstellung „Prominente Menschen im Saarland“ aufzunehmen. Zu sehen war dort das Bühnenoutfit des Satirikers: Stuhl, Karo-Hemd, Hosenträger, Arbeitsschuhe und ‚Batschkapp‘. Dieses Ensemble hat Dudenhöffernun dem Historischen Museum Saar als Schenkung übergeben.

Quelle: Historisches Museum Saar, André Mailänder

Mit seinem Bühnenprogramm tourt Dudenhöffer quer durch das Land und auch die Lyrik ist ihm nicht fremd. Trotzdem er seit einigen Jahren nicht mehr im Saarland auftritt,hat erzumindest einen festen Platz in den Wohnzimmern der Saarländerinnen und Saarländer und nun auch in der Sammlung des Historischen Museums Saar.

Geschrieben von: admin

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