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DIE LINKE: Regionalverband muss Corona-Nachverfolgung sicherstellen!

today23. Oktober 2020 11

Hintergrund
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Mit dem derzeitigen Personalbestand des Gesundheitsamtes können „maximal 25 Fälle pro 100.000 Einwohner, also 8-10 Fälle pro Tag, durch die Kräfte des Gesundheitsamtes bearbeitet werden. Dies stellt die Obergrenze einer wirksamen Nachverfolgung dar.“
Dies ist eine der Antworten der Verwaltung auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE. im Regionalverband zum Thema Corona und „Verfolgbarkeit von Infektionsketten“.

Derzeit, so der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Jürgen Trenz, liege der sogenannte Inzidenzwert aber schon bei 89 pro 100.000 Einwohner, in sieben Tagen. Die Bundeswehr unterstütze den Regionalverband bei der Kontaktverfolgung aber auch dies habe Grenzen. Deshalb, so DIE LINKE, müsse der Regionalverband -jetzt- weitere eigene Kräfte im Gesundheitsamt einstellen!    

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Zwar sei für 2021 weiteres Personal im Gesundheitsamt vorgesehen, die Kräfte würden aber bei schnell weiter steigenden Zahlen jetzt benötigt und nicht erst im nächsten Jahr, nach Genehmigung des Haushaltes durch das Land. Die Sicherstellung der Corona-Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt stelle die wesentlichste Maßnahme zur Eindämmung des Virus dar. Ebenfalls benötigt werde Personal, dass die angeordneten Quarantänen überprüft.

Ebenfalls verantwortlich sei der Regionalverband, als Schulträger, für die coronataugliche Ausstattung seiner vielen Schulen. Es müsse jederzeit sichergestellt werden, dass ausreichend gelüftet werden könne, d.h. Fenster geöffnet werden könnten und die benötigten Raumlüfter umgehend angeschafft und eingesetzt werden. Dies sei bisher nicht in vollem Umfang gewährleistet. Um die Abstände in den Klassen verringern zu können müssten deutlich weniger Schüler*innen als bisher im Klassenraum unterrichtet werden. Dies sei u.a. dann möglich, wenn ein Teil der Schüler*innen von Zuhause aus unterrichtet werde. Dies sei wiederum nur möglich wenn die technische Ausstattung mit Tablet-Computern sichergestellt werde.        

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„Wer den zweiten Corona-Lockdown verhindern will, muss alles menschenmögliche tun, um die weitere Ausbreitung des Virus zu behindern“, so Jürgen Trenz. In den Bereichen Gesundheitsamt und Schulen habe der Regionalverband Möglichkeiten die Entwicklung maßgeblich zu beeinflussen.

Symbolfoto

Geschrieben von: Lucas Bänsch

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