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2,4 Promille! Polizei zieht Fahrer aus dem Verkehr – aber wenig später kracht es schon wieder

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Bild über Blaulichtreport Saarland

Kaiserslautern – Manchmal erreichen unsere Redaktion Geschichten, die sind fast zu unglaublich, um wahr zu sein. Wie in diesem Fall: Gleich mehrfach soll ein stark alkoholisierter Autofahrer am Montag (28. September 2026) in Kaiserslautern für Unfälle gesorgt haben.

Besonders brisant: Nachdem die Polizei den 49-Jährigen mit 2,4 Promille erwischt und seinen Führerschein sichergestellt hatte, soll er nur wenige Stunden später erneut am Steuer desselben Autos gesessen haben. Diesmal endete die Fahrt mit einem Überschlag.

Am frühen Montagabend war der Mann nach Angaben der Polizei zunächst auf der Pariser Straße unterwegs. Dort soll er kurz hintereinander zwei Autos gestreift haben. Statt anzuhalten und sich um die Schäden zu kümmern, setzte der 49-Jährige seine Fahrt in beiden Fällen fort. Die betroffenen Autofahrer alarmierten daraufhin die Polizei und lieferten eine Beschreibung des Wagens samt Kennzeichen.

Wenig später entdeckte eine Streife das gesuchte Fahrzeug an einer Tankstelle im Bereich Einsiedlerhof. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten deutliche Anzeichen für Alkoholkonsum. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von 2,4 Promille. Der Mann musste mit zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. Nach ersten Angaben gegenüber der Polizei habe er sich nach einem Streit mit seiner Freundin betrunken.

Eigentlich hätte die Fahrt damit endgültig beendet sein müssen. Doch gegen 21.45 Uhr meldeten Zeugen erneut den auffällig fahrenden VW in der Kaiserslauterer Innenstadt. Noch bevor eine Polizeistreife den Wagen erreichen konnte, kam es in der Dresdener Straße zum nächsten Unfall: Der VW prallte gegen einen geparkten Mini und überschlug sich.

Am Steuer saß nach Angaben der Polizei erneut der 49-Jährige. Er konnte sich selbst aus dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug befreien und erlitt lediglich leichte Verletzungen. Wie die Ermittler mitteilen, soll ihm ein Bekannter den Fahrzeugschlüssel wieder ausgehändigt haben – obwohl die Polizei zuvor ausdrücklich davor gewarnt hatte. Der VW gehörte dem 49-Jährigen nicht selbst, sondern eben diesem Bekannten.

Der Mini wurde bei dem Zusammenstoß ebenfalls erheblich beschädigt.
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