Noch tragen sie ein graues Federkleid und bleiben am liebsten zusammen: Zwei Flamingo-Küken sorgen derzeit im Saarbrücker Zoo für besonders niedliche Momente. Bild: Zoo Saarbrücken
Saarbrücken. Zwei kleine graue Küken tapsen derzeit zwischen den großen Flamingos umher. Im September sind im Saarbrücker Zoo zwei Chileflamingos geschlüpft – und die beiden Jungtiere entwickeln sich nach Angaben des Zoos prächtig.
Inzwischen sind die Küken fest in die Flamingogruppe integriert. Meist bleiben sie dicht beieinander und erkunden unter den wachsamen Augen ihrer Eltern ihre Umgebung. Sogar ins Wasser haben sich die beiden Nachwuchs-Flamingos bereits gewagt.
Von dem typischen Rosa ihrer erwachsenen Artgenossen ist allerdings noch nichts zu sehen. Junge Flamingos tragen zunächst ein graues Federkleid. Die charakteristische Färbung entwickelt sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre. Dafür verantwortlich sind natürliche Farbstoffe, sogenannte Carotinoide, die die Tiere mit ihrer Nahrung aufnehmen.
Eine Besonderheit gibt es auch bei der Fütterung der Küken. Während der ersten Lebenswochen bekommen sie von ihren Eltern sogenannte Kropfmilch – eine besonders nährstoffreiche Flüssigkeit. Erst später verändert sich ihr Speiseplan.
Wenn sich der für Flamingos typische Schnabel entsprechend entwickelt hat, können die Jungtiere schließlich selbst Nahrung aus dem Wasser filtern. Bis dahin kümmern sich ihre Eltern weiter um den Nachwuchs – während die beiden grauen Küken Stück für Stück ihre Flamingowelt entdecken.