St. Wendel – Eine weithin sichtbare Rauchsäule hat am Mittwochnachmittag (23. September 2026) für einen Feuerwehreinsatz im St. Wendeler Stadtteil Winterbach gesorgt. Gegen 15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Flächenbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war der Rauch deutlich zu erkennen.
Vor Ort standen auf einer Fläche von mehr als 200 Quadratmetern Vegetation sowie ein Holzstapel in Flammen. Besonders kritisch: Direkt an die Brandstelle grenzten Gebüsch und ein Waldstück. Die Feuerwehr setzte deshalb mehrere Strahlrohre ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Das gelang den Einsatzkräften schnell. Das Feuer konnte auf die bereits betroffene Fläche begrenzt werden. Anschließend wurde der Boden gründlich kontrolliert, Glutnester wurden freigelegt und gezielt abgelöscht.
Unterstützung bekam die Feuerwehr dabei von einem Landwirt. Mit seinem Traktor arbeitete er den Boden auf und half so dabei, versteckte Glutnester freizulegen. Diese konnten anschließend von den Einsatzkräften abgelöscht werden.
Eine zusätzliche Herausforderung war die Wasserversorgung. Wegen der abgelegenen Lage gab es in unmittelbarer Nähe keine ausreichende Möglichkeit zur Löschwasserentnahme. Zwei Tanklöschfahrzeuge stellten deshalb die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicher.