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24-Jähriger in der Blies vermisst: Stundenlange Suche – dann kommt alles anders

Saar Leiche
Bild über Blaulichtreport Saarland

St. Wendel. Mitten in der Nacht läuft eine große Suche an der Blies an: Ein 24-Jähriger soll ins Wasser gestürzt und abgetrieben worden sein. Stunden später entwickelt sich der Fall völlig anders als zunächst angenommen.

Gegen 2.51 Uhr ging am Sonntagmorgen bei der Integrierten Leitstelle des Saarlandes ein Notruf ein. Nach Angaben der Polizei meldete ein Mann, dass im Bereich des Stadtparks in St. Wendel eine Person in die Blies gestürzt und von der Strömung abgetrieben worden sei.

Bei dem vermeintlich Verunglückten sollte es sich um einen 24-Jährigen aus der Gemeinde Marpingen handeln. Der Vermisste war dem Anrufer persönlich bekannt. Polizei, Freiwillige Feuerwehr St. Wendel und der Katastrophenschutz des Landkreises rückten daraufhin zu umfangreichen Suchmaßnahmen aus.

Die Einsatzkräfte suchten in der Nacht intensiv den Bereich entlang der Blies ab. Auch zwei Drohnen des Katastrophenschutzes kamen zum Einsatz. Zunächst blieb die Suche jedoch ohne Erfolg – von dem 24-Jährigen fehlte jede Spur.

Um 7.48 Uhr dann die überraschende Entwarnung: Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion St. Wendel entdeckte den Vermissten in der St. Wendeler Innenstadt. Der junge Mann war wohlauf.

Gegenüber den Beamten erklärte der 24-Jährige nach Polizeiangaben, er habe in der Nacht lediglich seine Freunde und sein Handy verloren. In die Blies sei er zu keinem Zeitpunkt gefallen. Wie sein Bekannter zu der Schilderung eines Sturzes in den Fluss gekommen war, konnte er sich demnach nicht erklären.

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