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Dramatische Tierrettung: Hund steckt in Kanalrohr unter der Erde fest

Rettung eines verschütteten Hundes
Bildnachweis: Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS), Luxemburg · Bild über Blaulichtreport Saarland

Ein Spaziergang endet für einen Hund in Luxemburg in einer gefährlichen Falle. Als der Vierbeiner in einem unterirdischen Rohr verschwindet und nicht mehr herauskommt, beginnt eine aufwendige Rettungsaktion. Am Ende gibt es ein glückliches Wiedersehen.

Betzdorf (Luxemburg). Was als gewöhnlicher Spaziergang beginnt, entwickelt sich am Sonntag (1. November) zu einer dramatischen Rettungsaktion. Ein Hund entdeckt offenbar einen interessanten Zugang zu einem Kanalrohr und läuft hinein. Doch der neugierige Vierbeiner gerät in eine missliche Lage: Tief unter der Erde kommt er nicht mehr weiter und schafft es auch nicht, den Weg zurück ins Freie zu finden.

Schnell wird klar, dass der Hund ohne Hilfe nicht aus seiner Lage befreit werden kann. Die luxemburgische Rettungsorganisation CGDIS alarmiert deshalb ihre Spezialisten der Tierrettungsgruppe (GSAN) und der Rettungshundestaffel (GCYN). Gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehrleuten machen sie sich daran, den eingeschlossenen Vierbeiner zu befreien.

Die Rettung gestaltet sich aufwendig. Das Kanalrohr verläuft unter einer landwirtschaftlich genutzten Fläche und ist von Erdreich umgeben. Um den Hund erreichen zu können, müssen sich die Helfer buchstäblich einen Weg durch den Boden bahnen. Ein Landwirt unterstützt den Einsatz mit einem Bagger und hilft dabei, die Erde über dem Rohr abzutragen.

Anschließend ist vorsichtige Handarbeit gefragt. Mit Schaufeln und weiterem Werkzeug arbeiten sich die Einsatzkräfte Stück für Stück bis zum Rohr vor. Dabei müssen sie behutsam vorgehen, um das eingeschlossene Tier nicht zusätzlich zu gefährden. Schließlich gelingt es den Helfern, einen Zugang zum Inneren des Kanalrohrs zu schaffen.

Dann kommt der erlösende Moment: Die Retter können den Hund erreichen und ihn vorsichtig aus seiner unterirdischen Falle befreien. Der dunkel gelockte Vierbeiner steht wenig später wieder auf seinen eigenen Pfoten. Was für das Tier vermutlich ein aufregender und unangenehmer Ausflug war, endet damit glücklich.

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