Ringvorlesung: Un/Sichtbarkeiten
Über die Veranstaltung
Die europäische Kulturgeschichte ist voller Leerstellen: Wo materielle Zeugnisse fehlen, Künstlerinnen und Künstler aus dem Kanon fallen, Wissensbestände vergessen oder zerstört und soziale Gruppen ausgeschlossen werden. Doch was nicht sichtbar ist, kann dennoch anwesend sein, denn jene systemischen Un/Sichtbarkeiten werden stets von institutionalisierten Kontrollmechanismen, ordnenden Überwachungsregimes oder (kultur-)politischen Institutionen hergestellt und reguliert.
Die diesjährige Ringvorlesung der Europäischen Kulturstudien Ausgehend von dem Projekt „LückenFüllen.jpeg: Visual History und der Umgang mit dem Unzeigbaren“ der Fachrichtungen Geschichte (Mia Berg) und Kunst- und Kulturwissenschaften (Jonas Nesselhauf) erweitert „Un/Sichtbarkeit“ den Blickwinkel um weitere Disziplinen. Beiträge zu Visual History und Critical Heritage Studies sowie zu Sprache(n) und Bild(ern) runden gemeinsam mit Ansätzen aus der Linguistik, der Literaturwissenschaft und den Theologien sowie aus Musik- und Wissenschaftsgeschichte das Programm ab.
Weitere Informationen Zur Vortragsreihe findet im Gebäude B3 1 im Hörsaal 0.14 statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen, eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich. Eine Übersicht zu den Terminen und Themen finden Sie über diesen Link.