Homburger Lesezeit - Michael Schikowski erzählt von Joseph Roth
Über die Veranstaltung
Wenn die Tage kürzer werden, beginnt in Homburg wieder die Zeit für Literatur, Geschichten und persönliche Begegnungen: Die Homburger Lesezeit startet in ihre neue Saison und bietet von September 2026 bis März 2027 erneut ein abwechslungsreiches Programm für Literaturinteressierte. Die beliebte Veranstaltungsreihe, die von der Stadt Homburg in Zusammenarbeit mit dem Frauenkulturstammtisch präsentiert wird, hat sich längst als fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Kreisstadt etabliert.
Ziel ist es, Literatur in ihren unterschiedlichen Facetten erlebbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Organisiert wird das Ganze von Jutta Bohn, Ute Müller, Ingrid Braun und Nadja Haas. Auch in der neuen Saison dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf eine vielfältige Mischung aus Autorenlesungen, literarischen Themenabenden und der Reihe „VIPs lesen vor“ freuen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Lesungen mit Irina Fingerowa, Christa Olbrich, Uwe Neumahr, Pascale Hugues, Andreas Schäfer und Stefan Mörsdorf.
Joseph Roth (1894–1939) gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit Romanen wie Hiob, Radetzkymarsch und Die Kapuzinergruft hat er Weltliteratur geschaffen. Roth erzählt darin nicht nur vom Schicksal einzelner Menschen, sondern zugleich vom Untergang einer ganzen Epoche. Besonders eindrucksvoll beschreibt er den Zerfall der Habsburgermonarchie und damit das Ende des alten Europas. Seine Werke verbinden präzise Beobachtung, Melancholie und zeitlose menschliche Fragen – und haben bis heute nichts an ihrer literarischen Kraft verloren.
Kommen Sie vorbei und hören das Beste von Joseph Roth, vorgetragen durch Michael Schikowski.