Leonce und Lena
Über die Veranstaltung
In einem schwelgend-romantischen und poppig-grellen Bühnenbild à la Andy Warhol treffen majestätische Handpuppen aufeinander und fragen nach dem Sinn und Unsinn des Lebens. Maskiert hinter einer unterhaltsamen Liebesromanze versteckt Georg Büchner in seinem einzigen Lustspiel Leonce und Lena Kritik gegen den Hofadel und dessen Lethargie und zeigt Chancenungleichheiten, die sich hinter den Herrschaftsstrukturen auftun. 2003 vertonte Herbert Grönemeyer für das Berliner Ensemble die Gefühlszustände von Büchners Protagonisten und begleitet so den Prinzen und die Prinzessin auf ihrer Schicksalsreise. Regisseurin Astrid Griesbach bringt Büchners Text und Grönemeyers Klänge zusammen. Zur Veranstaltung