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Tödlicher Frontalzusammenstoß auf der L177 – 34-Jähriger stirbt an Unfallstelle

unfall (3) Oberleuken
Bild über Blaulichtreport Saarland

Mettlach-Orscholz/Oberleuken. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L177 zwischen Orscholz und Oberleuken ist am Samstagmorgen ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen. Ein 37-Jähriger wurde schwer verletzt.

Gegen 7.45 Uhr war ein VW auf der kurvenreichen Waldstrecke in Richtung Mettlach unterwegs. Gleichzeitig fuhr ein BMW in Richtung Nennig. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten beide Fahrzeuge frontal miteinander.

Die Wucht des Zusammenstoßes war enorm. Beide Fahrzeuge wurden im Frontbereich massiv zerstört. Am VW wurde das linke Vorderrad herausgerissen. Der BMW wurde nach der Kollision in den Straßengraben geschleudert.

Vorbeikommende Ersthelfer setzten sofort den Notruf ab und leisteten Erste Hilfe, bis Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen.

Die Feuerwehren aus Orscholz und Oberleuken rückten von beiden Seiten zur Unfallstelle an. Insgesamt waren über 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

„Zwei Personen waren insgesamt eingeklemmt beziehungsweise eingeschlossen. Der Fahrer des VW konnte mit schwerem Gerät im Rahmen der technischen Rettung aus seinem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Für den Fahrer des BMW kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle“, erklärte Mettlachs Wehrführer Christian Thul.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Todesopfer um einen 34 Jahre alten Mann. Der 37-jährige Fahrer des VW erlitt schwere Verletzungen. Ob Lebensgefahr besteht, war zunächst noch unklar.

Auch psychologisch stellte der Unfall eine erhebliche Belastung dar. Eine am Unfall unbeteiligte Person musste an der Unfallstelle von der Notfallseelsorge betreut werden. Darüber hinaus wurden Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung, kurz PSNV, zur Betreuung der eingesetzten Rettungskräfte hinzugezogen.

„Die Notfallseelsorge ist bei Unfällen wie diesen mit starken Kräften vor Ort, um sich um Angehörige und Ersthelfer zu kümmern. Auch für die eingesetzten Rettungskräfte wurden Notfallseelsorger der PSNV gerufen. Einsätze wie diese stellen immer wieder eine erhebliche Belastung bei der Verarbeitung der Ereignisse dar“, so Thul.

Die Feuerwehr stellte außerdem den Brandschutz an der Unfallstelle sicher.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die L177 musste vollständig gesperrt werden. Zunächst unterstützten auch Kräfte der Bundespolizei bei den Absperrmaßnahmen, bis die Straßenmeisterei eine vollständige Sperrung der Strecke eingerichtet hatte.

Wie lange die L177 zwischen Orscholz und Oberleuken gesperrt bleibt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Ursache des tödlichen Frontalzusammenstoßes dauern an.

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