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Kampfjet-Unglück nahe der Saar-Grenze: Auch zweites Besatzungsmitglied tot

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Bild über Blaulichtreport Saarland

Nancy. Nach dem Absturz eines französischen Kampfjets rund 100 Kilometer von der saarländischen Grenze entfernt gibt es traurige Gewissheit. Auch das zweite Besatzungsmitglied der Mirage 2000D ist ums Leben gekommen.

Die Maschine war am Dienstagabend gegen 22.40 Uhr im Bereich Rogéville nordwestlich von Nancy abgestürzt. Der Kampfjet der französischen Luftwaffe war mit zwei Soldaten an Bord auf dem Rückweg von einem nächtlichen Trainingsflug zur Luftwaffenbasis Nancy-Ochey. Nach dem Verlust des Funk- und Radarkontakts lief eine großangelegte Suchaktion an.

Noch in der Nacht entdeckten die Einsatzkräfte Trümmer des Flugzeugs. Wenig später wurde das erste Besatzungsmitglied tot gefunden. Nach dem zweiten Soldaten wurde dagegen weiter intensiv gesucht. Feuerwehr, Gendarmerie und Kräfte der französischen Luftwaffe waren in dem weitläufigen Gebiet im Einsatz.

Am Donnerstag bestätigte die Staatsanwaltschaft Metz schließlich den Tod auch des zweiten Besatzungsmitglieds. Am Absturzort gefundene Spuren ließen auf zwei Todesopfer schließen. Zur endgültigen Identifizierung wurden zusätzlich DNA-Analysen veranlasst. Das französische Verteidigungsministerium bestätigte inzwischen den Tod der gesamten Besatzung.

Bei den Toten handelt es sich um den 27 Jahre alten Kampfpiloten Quentin Klysz und den 44-jährigen Navigator und Waffensystemoffizier Antranig Sarkissian. Klysz befand sich in der Ausbildung auf der Mirage 2000D und hatte rund 450 Flugstunden absolviert. Sarkissian verfügte über rund 2.200 Flugstunden und hatte während seiner Karriere 55 Kriegseinsätze absolviert.

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