Saarbrücken. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kommt ins Saarland. Am Montag, 16. November, wird der Minister beim 2. Saarländischen Sicherheitsforum im Congress-Centrum Saar in Saarbrücken erwartet. Dort soll Pistorius um 12.30 Uhr die zentrale Rede der Veranstaltung halten.
Politische Werbung · Sponsor: CDU-Fraktion im Landtag des Saarlandes · TransparenzinformationenDas Forum steht in diesem Jahr unter dem Titel „Verteidigung made in Europe“ und wird gemeinsam von der Staatskanzlei des Saarlandes und der IHK Saarland veranstaltet. Zum Auftakt begrüßen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) und IHK-Hauptgeschäftsführer Frank Thomé die Teilnehmer. Anschließend spricht Pistorius über die aktuelle Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Danach rückt auch die Industrie in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Produzieren für den Ernstfall“ geht es um Produktionskapazitäten, sichere Lieferketten und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Staat. Mit auf dem Podium sitzen unter anderem Vertreter von Dillinger, Diehl in Nonnweiler und KNDS in Freisen.
Gerade im Saarland hat die Verteidigungsindustrie erheblich an Bedeutung gewonnen. KNDS baut am Standort Freisen unter anderem seine Kapazitäten im Bereich gepanzerter Militärfahrzeuge aus, Diehl Defence ist in Nonnweiler im Bereich moderner Lenkflugkörper tätig. Auch die saarländische Stahlindustrie ist Teil der Lieferketten für Verteidigungsgüter – von Spezialstählen bis zu Komponenten für Munition und U-Boote.
Ein zweiter Schwerpunkt des Sicherheitsforums ist die Frage, wie Deutschland insgesamt krisenfester werden kann. Vertreter der Bundeswehr, des Bundesinnenministeriums, des Klinikums Saarbrücken und der Kommunen diskutieren über die Zusammenarbeit von Militär, Behörden, Gesundheitswesen und Bevölkerungsschutz. Hintergrund sind unter anderem Cyberangriffe, Sabotage und mögliche Angriffe auf kritische Infrastruktur.