Saarbrücken – Jetzt ist klar, was hinter der weithin sichtbaren schwarzen Rauchsäule am Montagmorgen über Saarbrücken steckte (wir berichteten an dieser Stelle davon): In einer Kleingartensiedlung entlang des Saar-Leinpfades ist eine Gartenlaube vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Gegen 8.56 Uhr gingen bei der Feuerwehr zahlreiche Notrufe wegen der starken Rauchentwicklung ein. Der Brandort befand sich in der Kleingartensiedlung zwischen der Westspangenbrücke und der Malstatter Brücke. Weil die A620 unmittelbar daneben verläuft, war die schwarze Rauchsäule auch für zahlreiche Autofahrer deutlich sichtbar.
Bereits auf der Anfahrt erkannten die Einsatzkräfte, dass die Gartenlaube in Vollbrand stand. Da die Einsatzstelle nur erschwert erreichbar war und vor Ort nicht ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand, ließ die Feuerwehr zusätzliche wasserführende Fahrzeuge nachalarmieren.
Zwei Trupps unter Atemschutz gingen gegen die Flammen vor und brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Nach rund 20 Minuten konnten die umfangreichen Nachlöscharbeiten beginnen. Insgesamt dauerte der Feuerwehreinsatz gut zwei Stunden.
Auswirkungen hatte der Brand auch auf den Verkehr der A620. Da Einsatzfahrzeuge auf der kombinierten Auffahrt Westspange und Abfahrt Malstatter Brücke positioniert werden mussten, sperrte die Polizei die betreffende Spur während des Einsatzes. Die am Morgen gemeldeten Verkehrsbehinderungen auf diesem Abschnitt standen somit im Zusammenhang mit dem Laubenbrand.