Saarlouis. Der Streit um die Wertung des Bundesliga-Auswärtsspiels der Saarlouis Royals bei den GiroLive-Panthers Osnabrück geht in die nächste Runde. Der Basketball Club Saarlouis hat weitere Rechtsmittel eingelegt und verfolgt seinen Protest gegen die Spielwertung weiter.
Politische Werbung · Sponsor: CDU-Fraktion im Landtag des Saarlandes · TransparenzinformationenWie die Royals am Montag mitteilen, wurde fristgerecht Widerspruch gegen die Entscheidung der Spielleitung vom 19. Oktober eingelegt. Im Mittelpunkt steht weiterhin eine nach Auffassung der Saarlouiser fehlerhafte Änderung des Spielstands während der Halbzeitpause der Partie vom 4. Oktober.
Nach Darstellung der Royals hätte es zur Pause 28:34 stehen müssen. Während der Halbzeit seien Osnabrück jedoch nachträglich zwei Punkte gutgeschrieben worden. Der offizielle Spielstand wurde dadurch auf 30:34 geändert.
Besonders brisant: Am Ende gewann Osnabrück die Begegnung mit 65:63 – also genau mit zwei Punkten Vorsprung. Die nachträgliche Korrektur des Spielstands könnte damit für den Ausgang der Partie entscheidende Bedeutung gehabt haben.
Nach Angaben der Royals hatte der Verein bereits vor Beginn der zweiten Halbzeit mehrfach auf den aus seiner Sicht bestehenden Fehler hingewiesen. Zudem habe man entsprechendes Beweismaterial vorgelegt.