Saarbrücken – Ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am Montagabend (21. September 2026) einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Drei Menschen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden.
Gegen 19:15 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Integrierten Leitstelle ein. Gemeldet wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Saarbrücker Straße. Aufgrund der Vielzahl der Notrufe wurden bereits während der Anfahrt weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich ein Feuer in einer Wohnung im Erdgeschoss. Das Treppenhaus war zu diesem Zeitpunkt bereits verraucht. Zunächst war unklar, ob sich noch Menschen in der Brandwohnung oder in anderen Teilen des Gebäudes befanden. Nachbarn hatten zuvor selbst versucht, das Feuer zu löschen, mussten ihre Löschversuche wegen der starken Rauchentwicklung jedoch abbrechen.
Die Feuerwehr schickte mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und zur Suche nach möglichen Bewohnern in das Gebäude. Gleichzeitig wurde das Treppenhaus mit einem Lüfter vom Rauch befreit, um den Flucht- und Rettungsweg wieder nutzbar zu machen. Zusätzlich wurde eine Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht.
Aus den oberen Stockwerken retteten die Einsatzkräfte zwei Personen. In der eigentlichen Brandwohnung wurde glücklicherweise niemand gefunden. Das Feuer konnte anschließend schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Insgesamt wurden drei Menschen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wie es zu dem Feuer kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.