Völklingen – (Von unserem Reporter Thorsten Kremers – Bildergalerie am Ende des Beitrags) In der Zechenstraße in Völklingen kam es am Mittwochmorgen (23. September 2026) zu einem größeren Einsatz von Zoll und Polizei. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stand eine Lagerhalle, in der sich nach Beobachtungen vor Ort eine mutmaßliche Cannabisplantage befand.
Nach Recherchen vor Ort waren unter anderem Kräfte des Zollfahndungsamtes Frankfurt sowie die Tatortgruppe des Landespolizeipräsidiums Saarland im Einsatz. Die Maßnahmen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken.
In einem größeren Bereich der Halle waren zahlreiche dicht nebeneinander aufgestellte Pflanzkübel zu erkennen. Der Bereich der mutmaßlichen Plantage erstreckte sich nach einer ersten Schätzung über etwa fünf mal 15 Meter. Wie viele Pflanzen sich tatsächlich in dem Gebäude befanden, war zunächst nicht bekannt.
Die Ermittler sicherten umfangreich Spuren. Gleichzeitig wurde die mutmaßliche Plantage offenbar geräumt. Pflanzen und weiteres Material wurden in schwarze Säcke verpackt und aus der Halle gebracht. Auch das unmittelbar angeschlossene Wohn- und Geschäftshaus war Bestandteil des Einsatzes. Dort waren ebenfalls Zollbeamte und weitere Ermittler tätig.
Auch über mögliche Beschuldigte oder Festnahmen lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor. Unklar war ebenfalls, wie viele Cannabispflanzen sich in der Halle befanden und welche Mengen an Pflanzenmaterial sichergestellt wurden.