Saarbrücken – (Von unserem Reporter Thorsten Kremers) Ein zunächst gemeldeter Zimmerbrand hat am Montagnachmittag für einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei in Saarbrücken-Malstatt gesorgt. Gegen 14.15 Uhr ging bei der Polizei die Meldung über einen Wohnungsbrand mit einer verletzten Person in der Parallelstraße ein.
Feuerwehr und Polizei rückten daraufhin zur Einsatzstelle aus. Vor Ort stellte sich schnell heraus: Einen klassischen Zimmerbrand gab es nicht.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte eine 32-jährige Bewohnerin in ihrer Wohnung mit einem mobilen Gaskocher gekocht – obwohl in der Küche ein Herd vorhanden war. Den Gaskocher hatte sie auf dem Herd abgestellt.
Offenbar kam es aufgrund eines technischen Defekts am Gaskocher zu einer Verpuffung. Durch die Druckwirkung wurde die Dunstabzugshaube beschädigt. Die 32-Jährige erlitt bei dem Vorfall Verbrühungen und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Hinweise auf eine Rauchgasintoxikation gab es nicht.
Für die Feuerwehr gab es letztlich nichts mehr zu löschen. Die Einsatzkräfte konnten deshalb bereits nach kurzer Zeit wieder abrücken.
Nach Angaben der Polizei entstand an fremdem Eigentum des Hauseigentümers kein Schaden. Die betroffene Wohnung blieb bewohnbar. Nachdem die Beamten die Ursache des Vorfalls geklärt hatten, war auch der Polizeieinsatz beendet.